Black & White

 
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Douglas Allsop
Inge Dick
Jus Juchtmans
Marcello Morandini
Nadine Poulain
Robert Sagerman
Klaus J. Schoen
Ludwig Wilding
Susan York
 
 
 
 
 
 
Ausstellungsdauer vom 8. Mai bis 2. Juli 2015
Duration of the show from May 8th to July 2nd, 2015
 
 
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Ausstellungsansicht "BLACK & WHITE", Galerie Renate Bender 2015
 
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Ausstellungsansicht "BLACK & WHITE", Galerie Renate Bender 2015
 
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Ausstellungsansicht "BLACK & WHITE", Galerie Renate Bender 2015
 
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Ausstellungsansicht "BLACK & WHITE", Galerie Renate Bender 2015
 
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Ausstellungsansicht "BLACK & WHITE", Galerie Renate Bender 2015
 
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Ausstellungsansicht "BLACK & WHITE", Galerie Renate Bender 2015
 
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Ausstellungsansicht "BLACK & WHITE", Galerie Renate Bender 2015
 

 

Douglas Allsop

Douglas Allsop wurde 1943 in London, England geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Minimal und Concept Art – beide Richtungen verweisen auf das Werk von Douglas Allsop. Einfachheit und Ordnung, unpersönlich und doch emotional, Schwarz und Weiß, reflektierte Farbe und Abwesenheit einer persönlicher Handschrift sind seine schöpferischen Voraussetzungen. Ebenso der Raum und die Menschen, die sich darin bewegen und vor den hochglänzenden Arbeiten Teil derselben werden. Zur Kontemplation nicht nur einladend sondern sie zwingend vorgeben, um schlussendlich dem Betrachter die subjektive Natur des Sehens aufzuzeigen. In der Ausstellung wird eine raumspezifische Installation aus Videobändern gezeigt.

 

Douglas Allsop was born in 1943 in London, England. He lives and works in Berlin, Germany.

Minimal and Conceptual Art: both characterize the work of Douglas Allsop. Simplicity and order, impersonal yet sensual, black and white but still reflecting color, and the absence of a personal signature are all features of his creative work. Equally important are space and the individuals who move in it and before his glossy objects, becoming a part of them. His works not only invite contemplation but also ultimately confront the viewer with the complex and highly subjective nature of seeing. For the exhibition a special installation with video tape material will be shown. 

 

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Ausstellungsansicht "BLACK & WHITE", Galerie Renate Bender 2015

Douglas Allsop, “Blind Screen” – 1999 bis heute / until present
Aluminiumprofile, Videobänder / Aluminum profiles, video tape
Größe variabel / Variabel sizes 

 

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Inge Dick

Inge Dick wurde 1941 in Wien, Österreich geboren. Sie lebt und arbeitet in Innerschwand am Mondsee, Oberösterreich.

Mit ihren Fotoprojekten – sei es nun mit den großen Polaroid-Kameras oder mit ihren Filmprojekten wie etwa „sommer licht weiss” (2013) – ge- hört Inge Dick zu den ausgefallenen Positionen in der zeitgenössischen experimentellen Fotografie und Filmarbeit. 1999 arbeitete die Künstlerin in Boston mit der weltweit größten Polaroidkamera. Mehrmals fotografierte Dick jeweils eine farbige Fläche – jedoch änderte sie die Lichtsituation schrittweise mittels einer dimmbaren Lampe. Die so entstandenen Bilder bringen für das menschliche Auge unsichtbare Farbveränderungen zum Vorschein.

 

Inge Dick was born in 1941 in Vienna, Austria. She lives and works in Innerschwand at lake Mondsee, Austria.

With her photo projects – whether using large Polaroid cameras or with her film projects like “sommer licht weiss” (“summer light white” 2013) – Inge Dick represents one of the unusual positions in contemporary experi- mental photography and film work. In 1999 Inge Dick worked with the world ́s largest Polaroid camera, which was set up in Boston. She photographed a colored surface several times but changed the ambient light through a dimmable lamp gradually. The Polaroids produced like this show color changes, which are normally invisible for human eyes. 

 

Inge Dick “Boston White” – 17.03.1999, LW 90,4 “Boston Black” – 17.03.1999, LW 32,5 Polaroid, je / each 248,5 x 113 cm

Inge Dick
“Boston White” – 17.03.1999, LW 90,4
“Boston Black” – 17.03.1999, LW 32,5
Polaroid, je / each 248,5 x 113 cm 

 

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Jus Juchtmans

Jus Juchtmans wurde 1952 in Mortsel, Belgien geboren. Er lebt und arbeitet in Antwerpen, Belgien.

Mit seinen oszillierenden Werkschöpfungen, die aus vielen Farbschichten aufgebaut sind, gehört der Künstler zu den bekanntesten Positionen Europas im Bereich der monochromen Malerei. Jus Juchtmans zählt jedoch zu jenen Vertretern, deren Werk nur im weitesten Sinne als rein monochrom zu bezeichnen ist. Schlussendlich sind im Gegensatz zu anderen Kollegen seines Genres die vielen Farbschichten zu sehen oder zu erahnen und durch die hochglänzende Oberfläche ergeben sich gewollt Spiegelungen, die zum Bild im Bild werden.

 

Jus Juchtmans was born in 1952 in Mortsel, Belgium. He lives and works in Antwerp, Belgium.

With his oscillating creations, which are made of numerous layers of paint, the artist belongs to one of the most well-known artistic positions in Europe in the field of monochrome painting. The work of Jus Juchtmans, however, can only be termed pure monochrome in the widest sense. In contrast to other colleagues of this genre, the many different layers of paint are visible or at least vaguely discernable, and the extremely glossy sur- face intentionally creates mirror images that form a picture within a picture. 

 

Jus Juchtmans, “20111227” – 2011 Acryl auf Leinwand / Acrylic on canvas 120 x 90 cm

Jus Juchtmans, “20111227” – 2011
Acryl auf Leinwand / Acrylic on canvas
120 x 90 cm 

 

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Marcello Morandini

Marcello Morandini wurde 1940 in Mantua, Italien geboren. Er lebt und arbeitet in Varese, Italien.

Die Bilder und Skulpturen Marcello Morandinis bewegen sich zwischen den beiden Polen Schwarz und Weiß, ihre Schönheit erschließt sich ein- zig über die Form, „wie eine Kalligraphie auf Papier, die für die Lektüre und das Verständnis keiner zusätzlichen Farbwerte bedarf.” (M. Morandini)

Seine geometrische Formensprache und die strenge Zweifarbigkeit stehen nicht für Vereinfachung, sondern vielmehr für klare Komplexität. (Primär)-Farben lässt Morandini, der auch erfolgreicher Architekt und Designer ist, nur in seinen Entwürfen für Möbel, Geschirr oder Textilien zu.

 

Marcello Morandini was born in 1940 in Mantua, Italy. He lives and works in Varese, Italy.

Black and white are the two poles that shape the paintings and sculp- tures of Marcello Morandini. The beauty of these works stems entirely from their form: “like calligraphy on paper no additional color is required to read and understand them” (M. Morandini).

His geometrical idiom and the strict use of black and white do not stand for simplicity but rather for crystalline complexity. Morandini, who is also a successful architect and designer, only employs (primary) colors in his designs for furniture, dishware or textiles. 

 

Marcello Morandini, “Pannello 413A” – 2000 Zeichnung auf lackiertem Holz / Drawing on lacquered wooden panel 100 x 100 x 3 cm

Marcello Morandini, “Pannello 413A” – 2000
Zeichnung auf lackiertem Holz / Drawing on lacquered wooden panel
100 x 100 x 3 cm 

 

 

Nadine Poulain

Nadine Poulain wurde 1981 in Berlin geboren, wo sie lebt und arbeitet.

Nadine Poulains schwarz-weiß reduzierte Video- und Fotoarbeiten sind das Produkt digital manipulierter Aufnahmen von Naturphänomenen. Ihre Werke setzen sich mit der Spannung zwischen Formalismus und Emotion sowie mit räumlicher und perspektivischer Wahrnehmung aus- einander. In der Videoarbeit „Sky Lines“ werden Kondensstreifen von Flugzeugen am Himmel gezeigt. Es entfaltet sich ein Tanz von auf- tauchenden und wieder verschwindenden, den Raum durchneidenden und verändernden Linien, untermalt von einem verstörend hellen und von Dissonanzen geprägten Soundtrack, der eine gewisse Ahnung einer nicht weiter definierten Bedrohung erweckt.

 

Nadine Poulain was born in 1981 in Berlin, Germany where she lives and works.

Nadine Poulain’s black-and-white videos and photographs are digitally manipulated shots of natural phenomena. Her works investigate the ten- sion between formalism and emotion as well as that between spatial and linear perception. Her video “Sky Lines” shows airplane vapor trails in the sky. Dancing lines appear and disappear as they cut across and reshape space. Accentuated by a soundtrack of dissonant and distress- ingly high pitches, the work evokes a premonition of an impending, unidentified menace. 

Nadine Poulain, Filmstill aus / Film still from “Sky Lines” – 2013 HD Video, 9.55 min

Nadine Poulain, Filmstill aus / Film still from “Sky Lines” – 2013
HD Video, 9.55 min 

 

 

Robert Sagerman

Dr. Robert Sagerman wurde 1966 in Bayside, NJ, USA geboren. Er arbeitet in Jersey City, NJ, USA.

Sagerman verwirklicht mit seinen „Farbkörpern“ einen neuen Ansatz in der Monochromen Malerei. Erst bei genauerem Betrachten erkennt man die Farbtupfer aus purer, eigenständig angerührter Ölfarbe als eine Schichtung von tausenden von „marks“, die minutiös mit einem Spachtel- messer auf die Leinwand aufgetragen werden. Sagerman dokumentiert seine Arbeit vom ersten Schritt des Anmischens der Farben bis hin zum einzelnen Auftrag der Öltupfer. Die Addition aller „marks“ wird dann zum Titel des Bildes, z.B. “8,111“.

 

Robert Sagerman Ph.D. was born in 1966 in Bayside, NJ, USA. He works in Jersey City, NJ, USA.

With his “color bodies”, Sagerman has created a new approach in monochrome painting. It is only on closer inspection of his works that one sees that the colored dabs of pure oil paint, mixed by the artist himself, are actually a layering of thousands of “marks”, meticulously applied with a palette knife to the canvas. Sagerman documents his work from the very first step of mixing the colors to the application of the oil dabs. The number of “marks” then gives the title for the painting, i.e. “8,111”. 

Robert Sagerman, “8,111“ (work in progress) – 2015 Öl auf Leinwand / Oil on canvas 99 x 89 cm

Robert Sagerman, “8,111“ (work in progress) – 2015
Öl auf Leinwand / Oil on canvas
99 x 89 cm 

 

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Klaus J. Schoen

Klaus J. Schoen wurde 1931 in Königsberg, Ostpreußen geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin und Andalusien, Spanien.

Klaus J. Schoen befasst sich seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten und Problemen geometrischer Abstraktion. In seiner Malerei spielt Harmonie eine große Rolle: sie erscheint in seinem Werk als Resultat eines konsequenten Reduktionsprozesses, in welchem die einzelnen, das Bild konstituierenden Teile - Komposition, Farbgebung und formale Gestaltung - präzise und komplex miteinander verbunden sind. Jedoch gehört auch das Durchbrechen formaler Prinzipien zur künstlerischen Methode Schoens. Er wendet sich in der Praxis seiner Kunst gegen allzu dogmatischeFormalismen konstruktiver Gestaltung und formuliert Erkenntnisse, die Berührungspunkte zwischen konstruktiven und transzendenten Erfahrungen bezeichnen. 

 

Klaus J. Schoen was born in 1931 in Königsberg, East Prussia. He lives and works in Berlin, Germany and Andalusia, Spain.

For many years now, Klaus J. Schoen has been investigating the possibilities and problems of geometric abstraction. Harmony, which plays a central role in his paintings, is achieved by consistently applying a reduction process, in which the individual, constituent parts – composition, color and form – are combined in a precise and complex manner. However, Schoen also intentionally breaks formal principles so as to avoid an all too dogmatic, formalistic approach to constructivism. Instead he seeks answers that address the interface between constructivist and transcendental experience.

Klaus J. Schoen, “Leichte Bewegung” – 1981 Öl auf Leinwand / Oil on canvas 120 x 110 cm

Klaus J. Schoen, “Leichte Bewegung” – 1981
Öl auf Leinwand / Oil on canvas
120 x 110 cm 

 

Ludwig Wilding

Ludwig Wilding wurde 1927 in Grünstadt (Pfalz) geboren und verstarb 2010 in Buchholz in der Nordheide.

„visuelle kunst findet primär über den kanal des auges statt“ – dies ist ein Schlüsselsatz aus einem Text Ludwig Wildings aus dem Jahre 1975. Er, der von sich sagte, er mache keine Op-Art, fordert uns heraus, über diesen Begriff zu reflektieren, denn zweifelsohne ist jede kreative Leistung, die mit dem Auge rezipiert wird eine „optische“ Kunst. Wilding wollte mit seiner „irritativen kunst“ die Grenzen visueller Wahrnehmung erkunden. Seine Arbeiten hinterfragen die Perzeptionsgewohnheiten des Betrachters und die Interaktion von Auge und Gehirn. Wichtig war für ihn auch die Interaktion des Betrachters, denn nur durch dessen Position im Raum oder dessen Bewegungen verwandelt sich schlussendlich das meist flache Objekt zu einem dreidimensionalen Seherlebnis.

 

Ludwig Wilding was born in Grünstadt (Palatinate) in 1927 and died in Buchholz in the Lüneburg Heath in 2010, Germany.

“visual art takes place primarily via the eye”. This is a key sentence in a text written in 1975 by Ludwig Wilding, who claimed his work was not Op Art. The artist forces us to reflect on this term since every creative act, which is perceived with the eye, is “optical” art. He liked to use the term “irritating art” because in his work he investigated the limits of visual perception. His works question the perceptual habits of the viewer and the interaction between the eye and brain. He was also interested in the interaction with the viewer: it is namely the viewer’s location or movement in space, which transforms a flat object into a three-dimensional viewing experience.

Ludwig Wilding, “PSR 10025” – 1982 Stereoskopisches Objekt, Mischtechnik / Kinetic object, mixed media 100 x 100 cm

Ludwig Wilding, “PSR 10025” – 1982
Stereoskopisches Objekt, Mischtechnik / Kinetic object, mixed media
100 x 100 cm 

 

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Susan York

Susan York wurde 1951 in Newport, Rhode Island, USA geboren. Sie lebt und arbeitet in Santa Fe, New Mexico, USA.

Susan Yorks Arbeiten leben in der Tradition des amerikanischen Minimal und genießen dennoch ihre absolute Eigenheit. Die schimmernden, silbrig schwarzen, meist leicht asymmetrischen Kuben entstehen aus feinstem Graphitstaub. Die Künstlerin presst diesen in keramische Formen und brennt diese bei hoher Temperatur im Brennofen. So entstehen kompakte Kuben unterschiedlichster Ausmaße. Die Rohlinge erfahren dann erst ihre eigentliche Gestaltung, indem sie ihre endgültige Form erhalten und in einem aufwendigen Prozess geschnitten und poliert werden. Schwebend an der Wand verraten sie nichts von ihrem massiven, gewichtigen Inhalt sondern schimmern realitätsfern, das Licht einfangend und zur Kontemplation einladend.

 

Susan York was born in 1951 in Newport, Rhode Island, USA. She lives and works in Santa Fe, New Mexico, USA.

Susan York’s sculpture and drawing live in the tradition of American Minimal Art yet her work has its own unique identity. The silvery black shimmering cubes, most of them slightly asymmetrical, are made from pure, fine graphite powder. The artist compresses the powdery material into refractory forms and fires them to a high temperature in a kiln. Compact cubes of various sizes are created in this way. The raw forms then undergo their forming process by being cut and polished in a very extensive process. Hovering on the wall, they betray nothing of their massive, heavy contents. They just shimmer – far removed from this world – catching the light and invite the viewer to contemplate.

Susan York, “Asymmetrical Vertical Bar” – 2007 Graphitstaub gepresst / Graphite powder, pressed 52,7 x 7,6 x 13,6 cm

Susan York, “Asymmetrical Vertical Bar” – 2007
Graphitstaub gepresst / Graphite powder, pressed
52,7 x 7,6 x 13,6 cm 

 

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